MS Flugsimulator X

Virtual flight als Navigation und IFR Training

PC: Intel Core i7-960 , Windows Vista, 6 Gig Arbeitsspeicher, GTX 295 mit 1,78 Gig, Saitek Pro Flight Yoke System mit Pedal und 2 weiteren Panels für Elektrik und Autopilot. Matrox TripleHead2Go mit 3 Phillips 19 Zoll Monitoren. Installierte Addon: German Landmarks, Europa Landmarks, Helgoland und "Inselhüpfen und Nordlichter" 30 Norddeutsche Klein-Flugplätze (Nordsee und Festland) VFR Flight Nord Germany; German Airports : Hamburg, Berlin, Lübeck, Bremen, Hannover, Köln / Bonn, Paderborn und Real Air Traffic

Stand: 2550 Flugstunden 2430 Landungen auf  verschiedenen europäischen Flughäfen

Ratings:

Cessna 172 ; Bombardier CRJ 700 ; Boing 737 ; BN2 (British Norman Islander)

NEU : VFRInsight Panel und Radio – VFR mehr geht nicht

Beim Flusitreffen 2009 in Paderborn habe ich diese 2 Komponenten gesehen – und gleich gekauft. Virtuelle VFR Fliegerei in einer nahezu perfekten Umgebung mit Instrumenten zum anfassen.. Noch während der Heimfahrt hatte ich bereits dieses Bild vor meinen Augen.

Der Blick aus dem Cockpit im Anflug auf Wangerooge.

Künstlicher Horizont, Höhenmesser, Funknavigation, Geschwindigkeitsmesser, Steigwinkel, Drehzahlmesser, Tankanzeige, Stromversorgung, Öldruck, GPS usw usw

3. Bauphase:

Alles lecker mit Kunstleder beziehen / bespannen sowie alle hellen Holzelemente schwarz matt lackieren … und … Fertig

 

… zuvor habe ich in der Bauphase 1 und 2 sägen, kleben und schrauben müssen.

1. Bauphase:

Ein Fernseher Rollunterschrank vom Möbeldiscounter für 59 Euro.

Da die Höhe nicht ausreichte, setzte ich einen Regalboden auf 12 cm hohe Holzlatten. Pedals (Seitenruder und Bremsen) wurden am Boden des unteren Faches befestigt. Ruderhorn für die Querruder sowie die Leistungshebel, Gemischregler und Vergaservorwärmung wurden auf dem neuen 12 cm höheren Regalboden befestigt. Die Zwischenräume  habe ich mit Balsaholz ausgefüllt. Auch der Rahmen wurde aus Balsaholz gefertigt.

     

2. Bauphase:

Einpassen der neuen Teile. Die Instrumente werden auf einem Monitor, mit einer Frontmaske angezeigt. In diese Frontmaske sind entsprechend der Instrumente Aussparrungen und Lackierungen. 14 Druckknöpfe und 8 Drehregler perfektionieren das Instrumentenbrett. (Alles voll funktionstüchtig)

Das Radio ist ein Metallbauteil mit entsprechenden Dreh und Druckknöpfen und LED Anzeigen für alle notwendigen Geräte. (Funk, Navigation, Transponder und Autopilot)

        

 

Für die IFR Jet - Fliegerei baue ich mir keine weitere Umgebung – ich fliege weiter mit dem virtuellem 3-D Cockpit vom MS-FSX

Ich nehme einfach den Rahmen, den Monitor für die VFR Instrumente sowie den Radio Stack vom Fernsehrollwagen und schiebe diesen unter meinen Schreibtisch. Dann habe ich auch die korrekte Entfernung – Steuerruder und Monitore

 

18.12.2008 Mein Spieltrieb hat sich durchgesetzt. Der Fun - Faktor beim virtuellen fliegen ist einfach zu genial. Zum Steuerhorn und Gasregler inkl 6 weiteren Steuerungsfunktionen habe ich meinen Flugbetrieb mit 2 weiteren Panel 1x Elektrik (Avionik, Funk mit Fahrwerkshebel usw) und einem Autopiloten Panel für Nav, HDG, Speed, Sink-Steiggeschwindigkeit erweitert. Die Grafik wird jetzt über 3 Phillips 19 Zoll Monitoren über die Matrox Triple Head2Go dargestellt. Der starre Blick geradeaus ist OUT! Jetzt sehe ich wie in der Realität über die Augenaussenwinkel, was links und rechts von mir passiert - GENiAL -

Hier der Start in einer Boing 737-800 in Hamburg EDDH auf der 33

Anflug Boing 737-800 Hannover 27R

Virtuell fliegen kommt in gewissen Maßen schon an die Realität. Es fehlen die Turbulenzen, die eine solch kleine Cessna 172 schon einmal schütteln. Der Druck auf dem Steuerhorn sowie das Feeling am Fußpedal ist nicht der Realität entsprechend. Trotzdem, Navigation, Instrumente und Realtime helfen mir, mich auf meine Schulungsflüge vorzubereiten. Den einen oder anderen Flug habe ich auf dem Simulator vorbereitet oder nachgeflogen. Hier zeige ich einmal eine Platzrunde über Hamburg, wie diese wohl in der Realität nicht geflogen wird ;-). Vom Apron2 (wegen der schönen Sicht auf die großen Flieger) erhalte ich die Freigabe über die 33 für den Start. Ich starte ich zunächst auf der 33 = 330 Grad (Norden) um dann in einer Linkskurve Richtung Hamburger City (Alster) zu fliegen. Dann wieder eine Linkskurve zur Landung wieder auf der 33. Mit dem Steuerhorn in Front und einem Bier zur rechten, kann es losgehen :-)

Das "schöne" am Simulator ist, man kann hier alle Strecken abfliegen und üben, ohne das es zu realen Schäden kommen kann (außer man fällt nach dem 8. Bier besoffen vom Stuhl)

 

Position Apron 2 (Vorfeld) auf dem Hubschrauberlandeplatz. Ich habe die Cessna hier geparkt, damit die großen Flieger auf dem Vorfeld gut zu erkennen sind. Diese können mit einem weiteren Addon dem realen und aktuellen Weltflugplänen angepasst werden. In diesem Modus gehen die Flieger nach einem älteren Stand rein und raus.

Die Instrumente / das Triebwerk ist aus und alle elektrischen Schalter auf Off.

 

Beacon und Hauptschalter ein - Gas Vollreich - Vergaservorwärmung aus - Propellerbereich ist frei. -  Triebwerk starten -

Avionic ein -  Fluginstrumente prüfen 

Ceck: Sicherungen - Batterie - Öldruck - Ruder - Bremsen - Vergaservorwärmung

Ground / Rollkontrolle auf 121.800 rufen und die Absichten äussern...

Hamburg Rollkontrolle, D-EHSS

D-EHSS, Cessna: 172, Position: Vorfeld 2 erbitte Rollfreigabe für Sightseeing in der Kontrollzone Hamburg

Beim FS-X kann via Headset in einer Netzwerksimulation auch mit einem Controller gesprochen werden. Allein @Home gibt es diese auf englisch gesprochene und in deutsch angezeigte Version. Anweisungen, welche auch berücksichtigt werden müssen, da hier auch der sonstige Flugfunkverkehr eingeblendet wird. 

So, die Freigabe zum rollen zum Rollhalt der 33 erhalten. Am Rollhalt noch "Abflugbereit" auf 126.850 melden und mit der Freigabe geht es dann auch schon auf die Bahn zum Start.

Vollgas und mit 55 Miles rotieren (Bugrad heben durch das anziehen des Steuerhorn) Um auf der Bahn gerade aus zu rollen, wird die Linie mit dem Seitenruder (Fußpedalen) gehalten. Steigflug mit ca 70-80 Miles und in 300 ft werden die Klappen (sofern gesetzt) wieder eingefahren und die Landelichter ausgeschaltet. Bei 500 ft Höhe werden die Kursänderungen vorgenommen. Hier also weiter steigen und dabei eine 180 Grad Linkskurve fliegen - Richtung Hamburger City zur Alster.

In 1500 ft mit Blick über Hamburg und die Alster - oberhalb der Schwelle der 33 (Aufsetzpunkt) erhalte ich die Freigabe zur Landung 33.

Kontrollblick 45 Grad nach hinten, und ich sehe das Landebahnkreuz (die Schwelle liegt jetzt hier hinter dem Türrahmen).

Landevorbereitung: Gas herausnehmen und Geschwindigkeit durch "hochziehen" und Trimmung abbauen. Vergaservorwärung EIN Landescheinwerfer AN Klappen auf 10° und in einer 90° Linkskurve in den Queranflug gehen. 20° Klappen und weiter sinken. 

Mit 20° Klappen eindrehen auf die 33, Höhe 1300 ft, Geschwindigkeit knapp 75-80 Miles

Sinkflug auf die 33, Höhe: 400ft, Klappen auf 30° und den herrlichen Ausblick auf das Vorfeld mit den parkenden Maschinen genießen. Vergaservorwärmung wieder AUS. Da ich die Landefreigabe vom Turm erhalten habe, brauche ich mir auch keine Gedanken um die wartende Bombardier CRJ700 machen (das diese jetzt auf die 33 rollt...) da ich bereits im Anflug den Flugfunk zwischen Turm und dieser Maschine mitgehört hatte und die CRJ die Anweisung zum warten erhalten hatte.

Sinkflug auf 200ft, die Geschwindigkeit liegt bei ca 70 Miles

Ausschweben und aufsetzen - eine saubere Landung - die Passagiere dürfen jetzt klatschen :-)

Den Start und die Landung über die 33 bin ich real auf meinem "Schnupperflug" in einer Kantana DA20 geflogen. Da aber keine "Platzrunde" sondern über eine Linkskurve auf Kurs 280 zur Elbe, dann die Elbe wieder hoch zum Hafen und über die Alster auf die 33 eingedreht.

Bis zum nächsten RainAir Flug